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SPANIEN
Geführte Wanderstudienreise "Der südliche Jakobsweg - von Sevilla nach Santiago" (W-6134)

Geführte Studienreise mit Wandern
Kombination der "Via de la Plata" und des "Camino Mozárabe"
Wander- und Kulturerlebnisse zwischen Süd- und Nordspanien

Eine noch wenig bekannte Variante des Jakobsweges ist die Kombination der Pilgerwege Via de la Plata und Camino Mozárabe. Die Via de la Plata hat römische Ursprünge und verband einst den Süden Spaniens mit den Häfen Asturiens. In Mérida verschmilzt sie für einige hundert Kilometer mit dem Camino Mozárabe, dem wir im zweiten Teil der Reise über Ourense bis zum Sehnsuchtsziel aller Jakobspilger folgen: Die imposante Kathedrale von Santiago de Compostela erwartet uns!

Gut zu wissen:
Wir übernachten zweimal in Hospederías der Extremadura. Diese Vier-Sterne-Hotels befinden sich in historischen, restaurierten Gebäuden, wie z. B. ehemaligen Adelspalästen oder Burgen. Sie sind bekannt für ihre gute Küche.


So wohnen wir:

Wir übernachten in insgesamt neun Unterkünften entlang des südlichen Jakobsweges zwischen Sevilla und Santiago de Compostela. Vom einfachen Hostal bis zum Vier-Sterne-Hotel ist alles dabei. Die Übernachtungsorte (Ü) können Sie sowohl dem Reiseverlauf als auch der Tabelle entnehmen.

Eingeschlossene Leistungen:

Reiseverlauf:

1. Tag: Fluganreise
Ankunft in Sevilla und Transfer zu unserem Hotel, wo wir die ersten zwei Nächte verbringen.
2. Tag: Sevillas Charme
Sevilla verkörpert fast alles, was für Andalusien typisch ist. In der Hauptstadt und größten Stadt der Region konzentriert sich der andalusische Lebensstil in seiner reinsten Form: gute Tapas-Bars, verwinkelte Gassen und lauschige Plazas. Wir sehen bei einer Stadtführung den mittelalterlichen Königspalast Alcázar (Eintritt fakultativ, ca. 8,50 EUR) und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nachmittags bleibt noch Zeit, eigenständig durch das pittoreske Altstadtviertel zu schlendern.
3. Tag: Auf in die Extremadura
Nach dem Frühstück verlassen wir Andalusien und fahren in die Region Extremadura zu unserer stilvollen Unterkunft in der Hospedería von Llerena, einem restaurierten Jugendstilpalast (115 km, 1 Ü). Unterwegs genießen wir unsere erste Wanderung auf der „Via de la Plata" zwischen El Real de la Jara und der Ermita de San Isidro (GZ: 3 Std., +/- 100 m).
4. Tag: Antike Ruinen in Mérida
Vormittags besuchen wir Mérida, die kleine Hauptstadt der Extremadura. Mit unserem Reiseleiter besichtigen wir die antiken römischen Ruinen. Anschließend fährt uns der Bus weiter nach Cáceres (170 km, 1 Ü). Wir unterbrechen die Fahrt für eine Wanderung am Rande des Parque Natural de Corvalo zwischen Aljucén und Alcuéscar auf einer Cañada Real (traditioneller Viehtriebweg). Die Landschaft ist geprägt von offenen Korkeichenwäldern in hübscher Hügellandschaft mit iberischen Schweinen und Schafherden (GZ: 4 1/2 Std., +/- 200 m).
5. Tag: Weltkulturerbe Cáceres
Wir beginnen den Tag mit einer Führung durch das geschichtsträchtige Cáceres, dessen Altstadt 1949 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Nach einem kurzen Transfer wandern wir zwischen Cáceres und dem Stausee von Alcántara. Eine wilde Landschaft in einer der unberührtesten Gegenden der Extremadura breitet sich vor uns aus. Nur vereinzelt tauchen alte römische Meilensteine, grasende Schafe oder Rinderherden und einsam gelegene Gutshöfe auf und beleben die Kulisse (GZ: 4 Std., + 70 m, - 150 m). Abschließend geht es mit dem Bus in das Dorf Garrovillas, wo wir in dem Hotel Hospedería Puente de Alconétar übernachten. Das Hotel befindet sich in der ehemaligen Burg der Grafen von Alba de Aliste (40 km, 1 Ü).
6. Tag: Schöne Eichenwälder
Unser heutiges Ziel heißt Candelario (115 km, 1 Ü). Unterwegs wandern wir zwischen Baños de Montemayor und La Calzada de Béjar durch Eichenwälder über den Puerto de Béjar. Die Wanderung ist eine der eindrucksvollsten Etappen der ganzen "Via de la Plata", da wir geschützt im Schatten der Eichen immer auf Reste aus der Römerzeit treffen (GZ: 3 1/2 Std., +/- 250 m).
7. Tag: Auf nach Salamanca
Weiter geht es nach Salamanca (70 km, 2 Ü). Wir unterbrechen die Fahrt für eine Wanderung zwischen Fuenterroble de Salvatierra und Pico Dueñas. Eine landschaftlich schöne Etappe mit krönenden Ausblicken vom Pico Dueñas auf die weiten Ebenen der Provinz Salamanca (GZ: 4 Std., + 200 m, - 100 m).
8. Tag: Salamancas Schönheit
Die bekannte Universitätsstadt Salamanca mit ihrer wunderschönen Plaza Mayor ist ein Schmuckkästchen des Platereskenstils und der Renaissance-Architektur. Bei einer Führung lernen wir die wohl schönste Stadt der Region Kastilien kennen. Wir lassen uns von ihrer unwiderstehlichen Kombination aus historisch gewachsener architektonischer Eleganz und spanischer Lebendigkeit verzaubern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
9. Tag: Kastiliens weite Ebenen
Auf dem Weg nach Puebla de Sanabria (195 km, 1 Ü in Ribadelago Nuevo) gönnen wir uns eine Pause zur Besichtigung der Stadt Zamora. Dieser weniger bekannte Ort überrascht durch zahlreiche Bauwerke romanischer Kunst und ein schönes, historisches Zentrum. Die Weiterfahrt unterbrechen wir für eine Wanderung zwischen dem Esla-Fluss und Faramontanos (GZ: 3 Std., +/- 150 m).
10. Tag: Unberührte Natur
Ein kurzer Transfer bringt uns zum Padornelo-Pass, wo unsere Wanderung startet. Auf einem schönen Abschnitt des Mozarabischen Jakobsweges wandern wir über das Dorf Lubian und durch Eichenwälder bis zum A-Canda-Pass (1.260 m) an der Grenze zu Galicien (GZ: 4 Std., + 300 m, - 200 m). Vom Pass führt uns der Jakobsweg abwärts bis nach Villavella. Von hier geht es dann mit dem Bus nach Ourense, wo wir zum späten Nachmittag noch ein wenig durch die Altstadt schlendern können (160 km, 1 Ü).
11. Tag: Santiago de Compostela
Morgens Wanderung zwischen Cea und Vilarello mit grünen Landschaften und alten, knorrigen Kastanienbäumen (GZ: 2 1/2 Std., +/- 150 m). Hier haben die Geschichten der Meigas (Hexen) ihren Ursprung. Danach fährt uns der Bus zum Ziel unserer Reise: Santiago de Compostela (105 km, 1 Ü). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die UNESCO hat nicht nur die weltberühmte Kathedrale, sondern gleich die ganze Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt. Genießen wir die beeindruckende Kulisse dieser großartigen Stadt.
12. Tag: Adiós, Santiago
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Hinweis:

Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen. Alle Angaben ohne Gewähr.