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ECUADOR
Rundreise "Ein Kontinent in einem Land" (W-4401)

Geführte Fernreise
Wanderungen: 12 x leicht (1-3 Std.)
Aktiv in den Anden, im Amazonas & an der Pazifikküste
Besichtigung der UNESCO-Weltkulturerbestädte Quito & Cuenca

Ecuador gilt als eines der facettenreichsten Länder Lateinamerikas. In dem nach der Äquatorlinie benannten Land erleben wir auf kleinstem Raum seine ganze Vielfalt. Der Kontrast zwischen Anden, mit Gletschern bedeckten Vulkanriesen, Amazonasbecken und kilometerlangen Sandstränden könnte nicht größer sein. Im Umland der Hauptstadt Quito gewöhnen wir uns auf leichten Wanderungen zunächst an die Höhenlage, bevor wir auf abwechslungsreichen Pfaden durch das indigen geprägte Hochland mit seinen Gebirgsseen und Märchenwäldern reisen. Im Amazonasbecken wartet die üppige Pflanzenwelt des Regenwaldes auf uns. Im Andenhochland erleben wir unvergessliche Ausblicke auf schneebedeckte Vulkane. Und als krönenden Abschluss lockt uns die Pazifikküste mit ihren einladenden Sandstränden.


Eingeschlossene Leistungen:

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise
Abflug nach Ecuador. Ankunft in Quito (2.850 m) und Hoteltransfer. 2 Hotelübernachtungen in Quito. 20 km.
2. Tag: Quito
Am Vormittag unternehmen wir einen Ausflug zum Panecillo-Hügel, von wo wir den Ausblick über ganz Quito genießen. Anschließend erkunden wir die koloniale Altstadt mit ihren Kirchen und Klöstern. (F)
3. Tag: Pahuma
Heute besuchen wir das Pahuma-Orchideenreservat (1.960 m), das inmitten eines Nebelwaldes liegt. Mit mehr als 270 Orchideenarten und mehreren bis zu 80 m hohen Wasserfällen bietet es Lebensraum für Kolibris, den berühmten Andenklippenvogel und den Bergtukan. Wir besuchen den botanischen Garten des Reservats und wandern zum Pacaya-Wasserfall. GZ ca. 1,5 Stunden. Auf dem Weg nach Otavalo stoppen wir beim berühmten Äquatordenkmal und besuchen das von Indigenas geleitete Intiñan-Museum. 2 Hosteríaübernachtungen bei Otavalo. 140 km. (F, M)
4. Tag: Ibarra
In Ibarra besuchen wir den Lebensmittelmarkt mit Anbauprodukten aus ganz Ecuador. Nachdem wir durch das Chota-Tal mit seinem großen afroecuadorianischen Bevölkerungsanteil gelangt sind, geht es bis ins Schutzgebiet von El Angel hinauf (3.700 m). Hier wandern wir inmitten der Attraktion des Parks - den "Wäldern" von Mönchsblumengewächsen - und genießen die einzigartige Páramo-Landschaft. GZ ca. 2,5 Stunden. 220 km. (F, M)
5. Tag: Indigenas & Vulkan Cuicocha
Frühmorgens wandern wir im Naturreservat Cotacachi-Cayapas (3.560 m), entlang der Lagune, die sich im Krater des Vulkans Cuicocha gebildet hat. GZ ca. 3 Stunden. Nachmittags besuchen wir den berühmten Markt der Indigenas Otavalos, auf dem Kunsthandwerk wie Malereien und Webwaren angeboten werden. Hosteríaübernachtung beim Cotopaxi-Nationalpark. 180 km. (F)
6. Tag: Cotopaxi
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m einer der höchsten Vulkane der Erde. Wir unternehmen eine leichte Wanderung auf der Hochebene (3.850 m) am Fuße des grandiosen schneebedeckten Massivs und erspähen mit etwas Glück einen Kondor. GZ ca. 1,5 Stunden. Anschließend geht es weiter zum nächsten Highlight: die Quellen von Papallacta. Der Nachmittag dient ganz der Entspannung in den herrlich temperierten Quellen - Andenblick inklusive. Lodgeübernachtung in Papallacta. 160 km. (F, M)
7. - 9. Tag: Amazonas
Auf unserer Fahrt in das Amazonasbecken wechselt die Landschaft vom mystischen Nebelwald zum "echten" primären Regenwald. Im Selva Viva-Reservat angekommen, wandern wir zu unserer Lodge. GZ ca. 1,5 Stunden. Zusammen mit unserem Urwaldführer lernen wir an den folgenden Tagen auf Ausflügen die erstaunliche Vielfalt der Pflanzenwelt kennen und lauschen den Geräuschen des Dschungels. Auf zwei Wanderungen erschließt sich uns der Urwald aus einer besonderen Perspektive und in einer Tierauffangstation erleben wir einige heimische Bewohner der Amazonasregion. GZ ca. 2,5 und 1,5 Stunden. 3 Übernachtungen in einer Urwaldlodge. 190 km an Tag 7. (3 x F, 2 x M, 3 x A)
10. Tag: Baños
Unser nächstes Ziel ist der Wallfahrtsort Baños (1.800 m), berühmt für sein angenehm mildes Klima. Wir fahren die Panoramaroute entlang der Straße der Wasserfälle (1.620 m). Zum "Manto de la Novia"-Wasserfall wandern wir hinunter (GZ. ca 1 Stunde) und besteigen dort eine Seilbahn, die uns zurück zum Ausgangspunkt bringt. Hotelübernachtung in Baños. 165 km. (F, M)
11. Tag: Chimborazo
Vormittags statten wir dem Markt der Salasaca-Indigenas einen Besuch ab. Ihre Webarbeiten gehören zu den besten des Landes. Anschließend steht ein weiterer Vulkanriese auf dem Programm - der Chimborazo (6.310 m). Auf 4.000 m Höhe wandern wir entlang indigener Gehöfte mit Blick auf diesen höchsten Berg Ecuadors, auf der Suche nach den seltenen Vicuñas. GZ ca. 2 Stunden. Weiterfahrt nach Riobamba und Hotelübernachtung. 190 km. (F, M)
12. Tag: Zugfahrt Teufelsnase
Frühmorgens fahren wir nach Alausi. Von hier geht es mit der legendären Andenbahn über die berühmte Teufelsnase nach Sibambe. Anschließend Weiterfahrt zu den Ruinen von Ingapirca, der bedeutendsten präkolumbischen archäologischen Fundstätte Ecuadors, die wir besuchen. Am Abend erreichen wir Cuenca (bei Zugausfall per Bus von Riobamba über Ingapirca nach Cuenca). 2 Hotelübernachtungen in Cuenca. 250 km. (F, M)
13. Tag: Cuenca
Wir besuchen eine Panamahut-Fabrik. Wussten Sie, dass der Panamahut seit dem 17. Jahrhundert in Ecuador hergestellt wird? Anschließend erkunden wir die Stadt Cuenca, die auch als "Athen Ecuadors" bekannt ist, auf einem Rundgang. Die Kolonialstadt hat bereits viele Schriftsteller, Dichter und Künstler hervorgebracht und wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Mit ihren Kopfsteinpflastergassen und weißen, restaurierten Häusern zeichnet Cuenca ein perfektes Bild der früheren Zeiten Ecuadors. (F)
14. Tag: Las Cajas-Nationalpark
Wir wandern im Las Cajas-Nationalpark (3.976 m) inmitten dutzender Gebirgsseen und andiner Wälder. GZ ca. 3 Stunden. Anschließend Weiterfahrt nach Guayaquil und Hotelübernachtung. 240 km. (F, M)
15. - 18. Tag: Pazifikküste
Am Morgen besuchen wir die Kathedrale Guayaquils und die grünen Landleguane im Seminario-Park. Danach fahren wir weiter an die Pazifikküste. Die fruchtbare Küstenregion Ecuadors nimmt ca. 1/3 des Landes ein; das sind ca. 640 km meist menschenleere, kilometerlang hintereinander gereihte Strandperlen. Wir suchen uns die schönste entlang der "Ruta del Sol" aus: Puerto López. Hier verweilen wir die nächsten 3 Nächte während wir tagsüber die Umgebung erkunden: Am 16. Tag wandern wir durch den tropischen Trockenwald des einzigen Küsten-Nationalparks des Landes "Machalilla" mit seinen meterhohen Kandelaberkakteen und zahlreichen Vogelarten. GZ ca. 1,5 Stunden. Anschließend lernen wir in der kleinen Gemeinde Agua Blanca mehr über die Manteña- und Machalilla-Kultur und spazieren und entspannen am wohl schönsten Strand Ecuadors, der "Playa Los Frailes" inmitten des Nationalparks. GZ ca. 1 Stunde. Am 17. Tag haben wir die Wahl: Entspannen, Wandern, Reiten oder ein Tagesausflug auf die vorgelagerte Insel Isla de la Plata (ca. 45 USD p. P.), dem "Klein-Galapagos" hier am Humboldt-Strom. Dies ist der einzige Ort, wo man - neben den Galapagos-Inseln - zahlreiche seltene Vogelarten wie Albatrosse, Nazca-, Rot- und Blaufußtölpel aus der Nähe beobachten kann (saisonabhängig). Von ca. Juni bis Oktober suchen die bis zu 18 m langen und 40 Tonnen schweren Buckelwale diese Region heim um sich fortzupflanzen. Ein gelungener Reiseabschluss! Am 18. Tag Flughafentransfer und Rückflug. 3 Hosteríaübernachtungen bei Puerto López. 245, 30 und 220 km. (4 x F)
19. Tag: Ankunft

Flugzuschlag:

Hin- und Rückflug mit Umstieg in Amsterdam oder Madrid und Quito (nur auf dem Rückflug)